Trost

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Über meinem Tage
ruht die Nacht;
erbebend in den Sternen
säumt der Tag,
der einst die Stunden in die Schritte schlug
und laut und ohne Bedenken war.
Über meinem Tage
ruht der Traum der Nacht.

Über meinem Worte
wird es still:
behutsam im Monde
schläft das Wort,
das einst so polternd auf die Tische schlug
und töricht, ohne die Sanftheit war.
Über meinem Worte
wird es still und gut.

Über meiner Ferne
schwebt die Schar
der goldenen Engel…
jener Fern,
die einst dich nicht bemühte um ihr Bild
und ohne Blutenden Sehnsucht war.
Über meiner Ferne
schwebt die Engelschar.